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Alzheimer-Gesellschaft Landkreis München Süd e.V.
Demenz und Alzheimer
Zunächst sei gesagt, dass eine normale Vergesslichkeit, die bei einigen Menschen mehr, bei anderen weniger stark vorhanden ist noch keinen Grund zur Beunruhigung darstellt.
Treten häufig und über längere Zeit Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Orientierung auf (jemand findet den Weg vom Bäcker nach Hause nicht mehr), so ist dies ein Grund einen Arzt aufzusuchen.
In manchen Fällen wird der Arzt feststellen, dass es sich um eine Demenz, d.h. um ein typisches Muster von geistigen Leistungseinschränkungen und Verhaltensänderungen handelt.

Alzheimer Krankheit
Demenz bezeichnet allgemein ein Nachlassen der geistigen Fähigkeiten. Dies wirkt sich insbesondere auf das Gedächtnis, aber auch auf das Erkennen, Sprechen und Handeln aus.
Die häufigste Art von Demenz (etwa ⅔) ist die Alzheimer Krankheit.
Der erkrankte Mensch hat zunehmend Schwierigkeiten, den Alltag zu bewältigen. Es kann Verwirrtheit, Ängstlichkeit und Unruhe hinzukommen. Diese Störungen nehmen im Laufe der Jahre zu, so dass der Erkrankte von Unterstützung, Hilfe und Pflege durch andere Menschen abhängig wird.
In Deutschland gibt es etwa 1,2 Millionen Menschen mit einer Demenz. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko zu erkranken. Im Alter von 65 - 70 Jahren ist jeder Zwanzigste betroffen, im Alter von mehr als 90 Jahren steigt der Anteil bis auf über die Hälfte. In seltenen Fällen erkranken auch jüngere Menschen.
Der größte Teil der Menschen mit Demenz wird von Familienangehörigen betreut bzw. gepflegt, im fortgeschrittenen Stadium ist eine Pflege rund um die Uhr notwendig. Deshalb ist es dringend erforderlich, die pflegenden Angehörigen zu entlasten.
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